Nach dem verheerenden Feuer in Saxon im Unterwallis nahm die Stadtpolizei Martigny am Montag einen Verdächtigen fest. Der 64-jährige Einwohner des Wallis räumte ein, das Feuer absichtlich gelegt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft im Kanton Wallis gab bekannt, dass sie eine Untersuchung eingeleitet hat, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Obwohl der Mann gestanden hat, bleibt er gemäß dem Prinzip der Unschuldsvermutung zunächst unschuldig. Die Ermittlungen zu den genauen Ursachen des Brandes und den Hintergründen der Tat laufen weiter.
Der Brand wurde am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr gemeldet. Bei dem Einsatz waren neben verschiedenen lokalen Feuerwehren auch die Kantonspolizei, kommunale Polizeikorps und Einheiten der Walliser Rettungsorganisation beteiligt.
Es gab keine Verletzten zu beklagen. Mehrere Lagerhallen sowie ein Wohnhaus wurden vollständig zerstört. Die Umgebung wurde großräumig abgesperrt und der Verkehr umgeleitet.