In “La Maestranza”, einer berühmten Stierkampfarena in Sevilla, ereignete sich ein schwerer Zwischenfall. Der prominente spanische Torero De la Puebla zählt zu den angesehensten im Land und wird von seinen Anhängern als Meister seiner Kunst verehrt.
Spanien verzeichnet seit Beginn des 20. Jahrhunderts dutzende Todesfälle in Zusammenhang mit Stierkämpfen, obwohl keine genauen Statistiken existieren. Kurz zuvor wurde Anfang April ein Angestellter einer Arena in Málaga getötet. Im Jahr 2016 kam der Torero Víctor Barrio ums Leben, als ihn ein Stier mit dem Horn das Herz durchbohrte.
Der Stierkampf steht sowohl national als auch international in der Kritik. Während Befürworter ihn als integralen Bestandteil ihrer kulturellen Tradition sehen und dessen Erhaltung fordern, betrachten Gegner die Veranstaltungen als Tierquälerei und verlangen seit langer Zeit ein Ende dieser Praxis.