Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für nordrhein-westfälische Tageszeitungen hat eine signifikante Abnahme der Zustimmung für die CDU ergeben. Vor den Wahlen im kommenden Jahr liegt die Partei gemäß dem NRW-Check bei 32 Prozent, was einen Rückgang um sechs Punkte seit Sommer 2025 darstellt.
Auch die SPD verliert an Unterstützung und erreicht aktuell nur noch 14 Prozent. Sie rutscht dadurch auf den vierten Platz ab. Im Gegensatz dazu gewinnen die Grünen vier Prozentpunkte hinzu und kommen damit auf 17 Prozent, was sie als stärksten Koalitionspartner der CDU positioniert.
Laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage würde sich die AfD mit 20 Prozent Zustimmung den zweiten Platz im Parteienranking sichern. Die Linke liegt bei sechs und die FDP bei drei Prozent, deutlich dahinter.
Trotz dieser Verluste könnten CDU und Grüne theoretisch eine Regierungskoalition bilden. Erstmals seit zwei Jahren äußert sich wieder eine Mehrheit der Befragten (51 Prozent) negativ zur Landesregierung, während 42 Prozent zufrieden sind.
Im Gesundheitswesen plant die deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken eine Reform zur effizienteren Versorgung in Notaufnahmen. Sie schlägt vor, Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder schweren Verletzungen schneller zu versorgen und Bagatellfälle in Arztpraxen zu behandeln. Ein zentraler Anlaufpunkt soll künftig vernetzte Notfallzentren bieten, die rund um die Uhr ambulante Versorgung sicherstellen.
Die Rufnummer 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigungen wird zum Akutleitstelle ausgebaut und mit der Notrufnummer 112 intern verbunden, um Patienten an die richtige Einrichtung zu leiten. Die Digitalisierung der Notfalleinrichtungen wird mit rund 225 Millionen Euro gefördert. Warken erwartet von dieser Reform Einsparungen in Höhe von mindestens 1,2 Milliarden Euro.