Die EU-Staaten haben ein Darlehen von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie neue Russland-Sanktionen endgültig verabschiedet. Diese Entscheidung wurde durch die zyprische Ratspräsidentschaft im EU-Rat bekannt gegeben.
Zuvor waren diese Maßnahmen ins Stocken geraten, da die Slowakei die Sanktionen blockierte und Ungarn die Finanzmittel für die Ukraine verhinderte. Der Konflikt drehte sich um die Druschba-Pipeline, durch welche russisches Öl in den vergangenen Wochen nach Ungarn und in die Slowakei geliefert wurde.
Seit Mitternacht ist die Pipeline wieder in Betrieb genommen worden. Dies ermöglicht nun die Umsetzung der Sanktionen sowie die Vorbereitung der ersten Zahlungen an die Ukraine.