Einige Kantone versuchen mit attraktiven Zinsen die Steuerzahlerinnen zu motivieren, ihre Abgaben frühzeitig einzureichen. Besonders großzügig ist dabei der Kanton Zug, während Luzern seine Anreize nun reduziert.
Während sich manche noch mit den Unterlagen für ihre Steuererklärung beschäftigen, erhalten andere bereits erste provisorische Steuerrechnungen für das Jahr 2026. Viele Kantone versuchen, die Einwohner durch hohe Zinsen zu animieren, ihre Steuern im Vorfeld zu zahlen. Das Ziel ist es, dass die Steuerzahlerinnen mehr Vorteile bei der Hinterlegung ihrer Zahlungen beim Kanton sehen als auf einem normalen Sparkonto. Wie aus einer Untersuchung der Finanz-Newsseite «Cash» hervorgeht, gibt es hierbei erhebliche regionale Unterschiede.
Der Kanton Zug bietet seit 2024 einen Skonto von zwei Prozent für frühzeitige Zahlungen an (zentralplus berichtete). Am anderen Ende der Skala stehen Kantone wie Neuenburg und Solothurn, sowie Luzern ab dem Jahr 2026. Im Jahr 2024 hatte Luzern noch einen Vorzugszins von 1,25 Prozent eingeführt (zentralplus berichtete). 2025 wurde dieser Zins auf 0,75 Prozent gesenkt, und für das folgende Jahr wird er vollständig abgeschafft.
Für späte Zahlungen verlangt Neuenburg die höchsten Verzugszinsen von 8 Prozent. In Luzern und Zug liegen diese bei 4 Prozent, was im Einklang mit den meisten anderen Kantonen steht. Am mildesten gestraft werden säumige Steuerzahler in Basel-Stadt, Schwyz, Solothurn, Tessin und Thurgau, wo der Verzugszins lediglich bei 3,5 Prozent liegt.
Wer noch an seiner Steuererklärung für das Jahr 2025 arbeitet, kann nützliche Tipps dazu finden.
Verwendete Quellen:
Artikel von «Cash», Medienmitteilungen des Eidgenössischen Finanzdepartements zu Vergütungszinsen.