Laut Verteidigungsminister Pete Hegseth kann die US-Regierung den militärischen Konflikt mit dem Iran auch über 60 Tage hinaus ohne Zustimmung des Kongresses fortsetzen, sofern eine Waffenruhe besteht. Dies steht im Kontext der Diskussionen um einen möglichen Rückzug von US-Truppen aus Deutschland, die nach Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz gegen den Krieg mit dem Iran erfolgen. Präsident Trump kritisierte Merz daraufhin scharf auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social und forderte ihn auf, sich nicht in internationale Angelegenheiten einzumischen.
Neben der Debatte um einen Truppenrückzug aus Deutschland erwägt die US-Regierung auch den Abzug von Soldaten aus Italien und Spanien. Zudem hat es eine Intervention des israelischen Militärs mit dem Tod eines libanesischen Soldaten gegeben, während ein Zwischenfall mit einer Gaza-Hilfsflotte in Griechenland bestätigt wurde. Israel gab zudem die Freilassung des palästinensischen Journalisten Ali Samoudi bekannt.
Währenddessen betont Jérôme Valcke von der FIFA die Teilnahme Irans an der Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, was auf einer breiteren strategischen Neuausrichtung im Konflikt mit dem Iran beruhen könnte. In Deutschland bleibt man trotz Drohungen eines Truppenabzugs durch Trump gelassen. Aktivisten werden zudem nach Griechenland gebracht, wie von Gideon Saar vermeldet.
Quellen: Agenturen, SRF