Julian Baumann berichtet, dass Horw in den letzten Jahren stets positive Jahresabschlüsse verzeichnete. Angesichts dieser Entwicklung forderte die FDP eine Reduzierung des Steuerfusses. In einer jüngsten Sitzung lehnte der Einwohnerrat diesen Vorstoss jedoch mit 23 zu 5 Stimmen ab, wie aus einer Mitteilung der Gemeinde Horw hervorgeht.
Trotz eines Überschusses von rund 9,8 Millionen Franken im Jahr 2025 aufgrund besserer Ergebnisse als geplant, argumentierte die FDP für eine Senkung des Steuerfusses von 1,4 auf 1,35. Sie verwies darauf, dass seit 2018 Horw selbst bei einem reduzierten Steuerfuss Gewinne erzielte.
In einer dringlichen Motion forderte die Partei den Gemeinderat dazu auf, im Aufgabenfinanzplan für 2027 bereits mit dem niedrigeren Steuerfuss zu planen. Der Gemeinderat jedoch verwies auf die Finanzstrategie für 2026–2031, nach der Senkungen erst bei einem Überschuss von 15 Millionen Franken in Betracht gezogen werden können. Diese Argumentation überzeugte den Einwohnerrat, und der Vorstoss wurde abgelehnt.