Die Entmagnetisierungsstation «Ostervilm», erbaut in den 1950er Jahren, liegt auf etwa 600 Pfählen rund zehn Meter unter der Wasseroberfläche vor der Insel Vilm. Während des Kalten Krieges wurde die Plattform genutzt, um die magnetischen Signaturen von Schiffen zu minimieren und sie so für Magnetminen schwerer auffindbar zu machen.
Nach dem Fall der Berliner Mauer verlor die Anlage ihre militärische Relevanz und fiel in Verfall. Laut Auktionshausunterlagen ist sie marode, bedingt durch Naturgewalten, Vogelkot sowie Vandalismus. Es gibt Setzungsrisse, Rost an den Stahlteilen und zerstörte Fenster; zudem wachsen Algen an den Wänden. Eine Vorbesichtigung vor der Auktion ist nicht möglich.
Erstmals berichteten deutsche Medien über den bevorstehenden Verkauf.