Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor den negativen Auswirkungen des Konflikts im Iran auf die globale Wirtschaft gewarnt. Laut IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa führen der Krieg zu einer unerwartet schnellen und stärkeren Teuerung, als bisher angenommen wurde.
Geht es nach Prognosen des IWF und zieht sich der Konflikt bis 2027 hin, könnte der Ölpreis auf etwa 125 Dollar pro Fass ansteigen. Dies würde die Situation erheblich verschärfen, da höhere Energiekosten global die Produktion, den Transport und den Verbrauch beeinträchtigen würden, was zu steigender Inflation führt.
Die bisherigen Prognosen des IWF gelten nicht mehr als realistisch. Der Fonds geht nun von einem deutlich pessimistischeren Szenario aus.