Seit dem frühen Morgen des Mittwochs führt die Polizei in zwölf Bundesländern Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten durch. Im Visier stehen 36 Verdächtige, die angeblich den Organisationen «Deutsche Jugend voran» und «Jung und Stark» angehören. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen die Gründung und Mitgliedschaft in kriminellen Vereinigungen vor. Festnahmen sind laut einer Sprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur nicht geplant, es handelt sich um Durchsuchungsaktionen.
Die beiden Organisationen sollen seit 2024 aktiv sein und über eine deutschlandweite Struktur verfügen. Sie gelten als gewaltbereit und haben voraussichtlich mehrere hundert Mitglieder.