Das Luzerner Kantonsspital (Luks) macht Fortschritte bei den Bauplänen seines Hauptstandorts in Luzern. Im Rahmen der Vorbereitungen für das zukünftige ambulante Zentrum plant das Spital den Abriss bestehender Gebäude, wie es am Freitag mitteilte. Das Kinderspital sowie das Besucherparkhaus sollen im kommenden Jahr abgerissen werden. Nach der Eröffnung des neuen Kinderspitals und der Frauenklinik inklusive Tiefgarage im Herbst sind diese Gebäude nicht mehr erforderlich, weshalb ein Baugesuch eingereicht wurde.
Neben dem Abriss umfasst die Baueingabe auch einen Aushub sowie etwa 200 Erdsonden für das geplante ambulante Zentrum. Die bestehenden Strukturen werden rückgebaut, um Platz für den Neubau zu schaffen. Im neuen Zentrum sollen künftig alle ambulanten Bereiche aus Medizin und Chirurgie (ausgenommen Augenklinik, Kinderspital, Frauenklinik und Onkologie/Hämatologie) vereint werden.
Für das Bauvorhaben des Neubaus, eines Parkhauses sowie der Umgebungsgestaltung schätzt das Luks die Kosten auf rund 240 Millionen Franken. Das Spital plant, die neuen Gebäude im Jahr 2031 in Betrieb zu nehmen ( zentralplus berichtete ).
Die Zugänglichkeit zum Spital könnte während der Bauarbeiten variieren. Die Arbeiten werden stufenweise durchgeführt, wobei die aktuellen Pläne zwischen Anfang 2027 und Mitte 2028 umgesetzt werden sollen. Diese Schritte dienen dazu, die notwendigen baulichen und technischen Voraussetzungen zu schaffen. Das Luks versichert jedoch, dass der Zugang zum Spital jederzeit gewährleistet bleibt.
Verwendete Quellen: Medienmitteilung Luzerner Kantonsspital zum Baugesuch fürs ambulante Zentrum