Eine gemeinsame Studie von der Denkfabrik Brookings sowie verschiedenen US-Universitäten hinterfragt die Effektivität der von Präsident Donald Trump eingeführten hohen Zollsätze. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass den Vereinigten Staaten bislang kaum Vorteile aus diesen Massnahmen erwachsen sind.
Die Zölle sollten ursprünglich die US-Industrie stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Jedoch zeigte sich laut der Studie bisher kein signifikanter Anstieg an Beschäftigungen in diesem Sektor. Obwohl Importe aus China gesunken sind, ist ein deutlicher wirtschaftlicher Nutzen nicht feststellbar. Zudem hat Trump häufiger höhere Zölle angekündigt, als tatsächlich umgesetzt wurden.
Durch die neuen Zollpolitiken erhöhte sich der durchschnittliche Satz auf 9,6 Prozent, was den höchsten Stand seit etwa 80 Jahren darstellt.