Ab dem 1. November plant die Europäische Union die Einführung einer neuen Gebühr, um der zunehmenden Anzahl von Paketen aus dem Onlinehandel entgegenzuwirken. Diese Abgabe wird auf alle Produkte angewendet, die online bestellt und aus Drittstaaten importiert werden.
Die Entscheidung wurde in Brüssel zwischen Vertretern des Europaparlaments und den EU-Mitgliedsstaaten getroffen. Die exakte Höhe dieser Gebühr steht noch unter der Bestimmung durch die EU-Kommission. Ziel ist es, die gestiegenen Kosten für Kontrolle und Abwicklung zu decken.
Zusätzlich wird vorgesehen, dass Online-Händler bestraft werden können, falls sie Produkte einführen, die nicht den Vorschriften der EU entsprechen.