Etwa zwei Jahre nach der Einführung der OECD-Mindeststeuer hat die Schweiz gemischte Ergebnisse bei den zusätzlichen Steuereinnahmen großer börsennotierter Unternehmen zu verzeichnen. Laut einer Analyse von Deloitte haben diese Unternehmen seitdem Hunderte Millionen Franken mehr an Steuern gezahlt. Allerdings fließt ein Teil dieser Mittel nicht in die Schweizer Staatskassen, sondern ins Ausland. Die Untersuchung berücksichtigt zudem keine Daten zu nicht börsennotierten Firmen sowie zu Schweizer Niederlassungen ausländischer Konzerne.
Damian Rast, Wirtschaftsredaktor bei SRF, äußert sich kritisch darüber, dass die erzielten Steuereinnahmen deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen von Bund und Kantonen liegen. Auch andere Länder haben ihre eigenen Prognosen inzwischen nach unten korrigiert.