US-Präsident Donald Trump hat eine ungewöhnliche Anordnung erlassen, um die finanzielle Situation der TSA-Mitarbeiter zu verbessern und so lange Wartezeiten an US-Flughäfen zu reduzieren. Diese Schritte erfolgen trotz eines anhaltenden Haushaltsstreits zwischen Demokraten und Republikanern. Seit Wochen warten zahlreiche Sicherheitsmitarbeiter auf ihre Gehälter, was zur Folge hatte, dass viele aus gesundheitlichen Gründen krankgeschrieben sind.
Trump verkündete über sein Netzwerk Truth Social seine Entscheidung: Er wolle den neuen Innenminister Markwayne Mullin dazu anweisen, das Personal «sofort zu entlohnen», um die durch politische Auseinandersetzungen verursachte Notlage zu bewältigen und das Chaos an Flughäfen zu beenden. Unklar bleibt jedoch, aus welchem Etat die Zahlungen erfolgen sollen – der Finanzierungsstreit für das Ministerium für Innere Sicherheit harrt weiterhin seiner Lösung.
Laut dem Wall Street Journal drängten mehrere republikanische Senatoren Trump dazu, den nationalen Notstand auszurufen, um so die Mittel für die Gehälter der TSA-Mitarbeiter freizusetzen. Die Auseinandersetzung dreht sich um die Budgetierung des Ministeriums für Innene Sicherheit, zu dem die TSA gehört. Ohne eine Entscheidung über die Fortsetzung der Finanzierung bleibt das Auszahlen der Gehälter unmöglich.
Die fehlende Anzahl an Mitarbeitern führt dazu, dass Passagiere in den USA mit langen Wartezeiten rechnen müssen. Beim George Bush Intercontinental Airport in Houston mussten Reisende am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) drei bis vier Stunden für die Sicherheitskontrollen einplanen. Am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, der ähnliche Probleme hatte, wird nun geraten, dass Passagiere mit mindestens vier Stunden oder mehr Wartezeit für die Kontrollen rechnen sollen.
Quelle: SRF 4 News, 27.3.2026, 6:00 Uhr; sda/blac/hues