Der Titelverteidiger ZSC Lions besiegte den HC Lugano mit 2:1 auswärts und gewann somit das vierte Viertelfinalspiel. Parallel dazu erreichte Servette durch einen 4:2-Erfolg bei Lausanne ein ausgeglichenes 2:2 in ihrer Serie.
Die ZSC Lions können nun entspannt auf die Ergebnisse der drei noch ausstehenden Viertelfinalserien warten, um ihren Gegner im Halbfinale zu erfahren. Für den HC Lugano hingegen endet eine Saison mit Enttäuschung; nach einem starken Qualifikationslauf (5. Platz) erleben sie erneut ein vorzeitiges Aus in den Playoffs – genau wie im Vorjahr nach dem Abstiegs-Playoff. Seit ihrem verlorenen Finale gegen ZSC Lions 2018 hat Lugano keine Playoff-Serie mehr gewonnen.
Luganos Trainer Tomas Mitell, der den Schwung des letzten Sommers einbrachte, versuchte mit taktischen Umstellungen das Saisonende abzuwenden. Die Änderungen führten zu einem kurzzeitigen Aufbäumen, doch letztlich blieben die Fehler Luganos bestehen.
Den Zürchern gelang es zwei Mal, von diesen Fehlern zu profitieren: Denis Malgin erzielte das 1:0 in der 14. Minute und sorgte später für den Sieg durch das 2:1. Der zwischenzeitliche Ausgleich des HC Lugano im Powerplay (Rasmus Kupari) hielt nur kurz, nachdem eine Videostudie erforderlich war.
Im Léman-Derby hat Genève-Servette mit einem knappen 4:2-Erfolg gegen Lausanne die Serie ausgeglichen. Nach zwei klaren Niederlagen in den vorangegangenen Partien eröffnete Simon Le Coultre das Spiel bereits nach 71 Sekunden.
Lausanne kam mehrmals nahe am Ausgleich, scheiterte jedoch oft knapp, wie Antti Suomelas Schuss an die Latte verdeutlicht. Nach Vincent Praplans Treffer zum 2:0 für Genève blieb der ersehnte Ausgleich aus.
Servette nutzte Konter gnadenlos aus und baute die Führung durch Matthew Verboon und Jesse Puljujärvi auf 4:0 aus. Kevin Pasche ersetzte anschließend Connor Hughes im Tor. Stéphane Charlin verhinderte trotz seines Powerplaytores in der Vorwoche einen zweiten Shutout, hielt jedoch mit 36 Paraden den Vorsprung.
Am Sonntag wird Servette versuchen, durch einen Sieg zu Hause den Druck auf Lausanne als Playoff-Finalist von zwei Jahren zu maximieren.