Am Montag wird der deutsche Kanzler Friedrich Merz den syrischen Übergangsstaatschef Ahmed al-Scharaa treffen. Die Gespräche werden voraussichtlich das Thema der Rückkehrbedingungen syrischer Flüchtlinge nach Deutschland sowie die Wiederherstellung Syriens nach dem langwierigen Bürgerkrieg umfassen. Der Empfang von Al-Scharaa in Berlin hat bereits Kritik hervorgerufen.
Ein Sprecher der Linksfraktion äußerte Bedenken und erklärte, dass al-Scharaa kein gewöhnlicher politischer Gesprächspartner sei, sondern eine mit einem islamistischen Hintergrund verbundene Person, die für diverse Verbrechen verantwortlich gemacht wird.