Auf der Prinz-Sultan-Basis in Saudiarabien haben die Revolutionswächter des Iran ein veraltetes Awacs-Flugzeug, das von den USA genutzt wird, erfolgreich angegriffen. Die USA sind im Konflikt mit dem Regime in Teheran auf australische Unterstützung angewiesen. Zunächst wurden die Radarsysteme durch Drohnen überlastet und danach traf eine ballistische Rakete das Awacs-Flugzeug vom Typ E-3 Sentry. Offiziellen Quellen zufolge wurden zwei Tankflugzeuge beschädigt, jedoch wurde vor allem das Awacs-Flugzeug vollständig zerstört. Auf einem chinesischen Satellitenfoto ist das Wrack des Flugzeugs deutlich auf der Startbahn zu erkennen. Die Rakete traf das amerikanische Führungsflugzeug präzise, wobei das Heck vom Rumpf getrennt wurde und ein Brand die Technik im Inneren zerstörte. Awacs steht für Airborne Warning and Control System, was so viel wie fliegender Kommandoposten bedeutet. Das Flugzeug empfängt über Sensoren Radardaten und elektromagnetische Wellen, um ein genaues Lagebild zu erstellen und schnelle Entscheidungen zur Zielbekämpfung zu ermöglichen. Awacs-Systeme sind Schlüsselkomponenten der westlichen Streitkräfte für Informationsüberlegenheit. Der zerstörte Flugzeugtyp wird auf bis zu 500 Millionen Dollar geschätzt, und Ersatz ist nicht kurzfristig verfügbar. Die US Air Force nutzte Awacs seit den 1970er Jahren; Ende des Kalten Kriegs waren es etwa 30 Einheiten. In den letzten zwei Jahren wurden fast die Hälfte der Flugzeuge außer Dienst gestellt, sodass nur noch 16 E-3-Systeme verfügbar sind. Für Einsätze wie die Operation «Epic Fury» benötigt die Air Force mindestens sieben Awacs-Einheiten. Mit dem Verlust in Saudiarabien gewinnt der Ersatz durch das modernere E-7-System an Dringlichkeit, das bessere Sensoren und eine günstigere Betriebskostenstruktur aufweist. Zweifel bestehen jedoch daran, ob ein direkter Ersatz sinnvoll ist, da Schlüsselsysteme auf Verkehrsflugzeugen anfällig sind. Die Bedeutung von Aufklärung aus dem All steigt ebenfalls. Mittel für die Entwicklung der E-7 wurden teilweise umgeleitet in das Projekt Golden Dome, eine noch unvollendete Strategie von Präsident Donald Trump zur Luftverteidigung Nordamerikas. Dieser Vorfall zeigt mögliche Schwachstellen in den US-Streitkräften und erhöht die Abhängigkeit zwischen westlichen Alliierten. Hinweise deuten darauf hin, dass die Revolutionswächter genaue Zieldaten von Russland oder China erhielten.