“Das Tier wird nun die nötige Ruhe gewährt, da wir gesehen haben, dass dies sinnvoll sein kann,” erklärt Umweltminister Till Backhaus zusammen mit den Organisationen Greenpeace und Sea Shepherd sowie dem Deutschen Meeresmuseum und dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung Itaw. Die Lage des Wals ist jedoch ungünstig, da das umliegende Wasser sehr flach und die Bucht stark verzweigt ist. “Die Chancen stehen schlecht, aber wir hoffen weiterhin, dass der Wal von selbst wieder Schwung fasst,” so die Experten.
Es ist entscheidend, den Wal in Ruhe zu lassen und sich nicht ohne Erlaubnis mit Booten heranzuwagen. Falls der Buckelwal bis Donnerstag am gleichen Ort verbleibt, wird er dann von Fachleuten begutachtet, wie angekündigt.
Seit Samstag liegt der Buckelwal in flachem Wasser vor Wismar und wurde von Schaulustigen abgeschirmt. Zuvor strandete das Tier am 23. März auf einer Sandbank bei Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein).
Nachdem Helfer eine Rinne gegraben hatten, gelang es dem Buckelwal in der Nacht zum Freitag, sich aus dem flachen Wasser zu befreien. Am Samstag wurde er dann wieder vor Wismar gesichtet.
Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern meldet, dass das Tier seit dem 3. März im ostseesüdlichen Küstenbereich unterwegs war.
SRF 4 News, 29.3.2026, 7 Uhr; sda/schm; zero;brus