Im Rahmen eines Testspiels in Oslo erlebte Denis Zakaria einen herausragenden Auftritt gegen Norwegen und sicherte sich möglicherweise seinen festen Platz im Schweizer Team. Der Nationaltrainer Murat Yakin lobt den Romand für seine Leistung, die hervorstach, während das Spiel ansonsten wenig Eindruck hinterließ.
Das 0:0 zwischen der Schweiz und Norwegen wird schnell in Vergessenheit geraten – nicht zuletzt wegen des schlechten Rasenzustands. Trotzdem bot es dem Trainer wertvolle Erkenntnisse für die kommende WM, da er wieder zahlreiche Wechsel einbaute.
Im Gegensatz zum spektakulären Spiel gegen Deutschland legte Yakin diesmal von Anfang an Wert auf personelle und taktische Experimente. Während Zakaria in der Verteidigung brillierte, agierte Ardon Jashari im Mittelfeldzentrum neben Remo Freuler.
Zakarias 45 Minuten gegen die Norweger waren überzeugend; er hielt gemeinsam mit Manuel Akanji und Nico Elvedi den gefährlichen Erling Haaland in Schach. Der Romand lieferte zudem bei einer der wenigen Schweizer Torchancen den Assist.
Jashari hingegen trat als potenzieller Nachfolger von Granit Xhaka im Mittelfeld auf, was seine Rolle für die Zukunft unterstreicht. Die Schweiz kontrollierte das Spiel ohne ihren Captain effektiv, unterstützt durch eine passive norwegische Mannschaft.
Mit der WM in knapp zwei Monaten will Yakin bis Ende Mai seinen Kader festlegen. Zakarias neuer Anlaufpunkt in der Abwehr und Jasharis Mittelfeldpräsenz könnten dabei entscheidend sein. Die Schweiz zeigte gegen Norwegen Stabilität, fehlte aber an Effizienz.
Für die WM sind sowohl Effizienz als auch Stabilität gefragt. Im Vorfeld wurde Bosnien-Herzegowina zum dritten Gruppengegner neben Katar und Kanada bestimmt, wobei der Gruppensieg das oberste Ziel bleibt.
Manuel Akanji gibt sich in Oslo optimistisch: “Wir sind bereit.” Die volle Bestätigung wird jedoch erst im Sommer bei der WM erfolgen.