Seit Nicolás Maduro im Januar abgesetzt wurde, ist die Atmosphäre in Venezuela merklich positiver geworden. Hoffnung auf eine neue Ära durchdringt das Land.
Hören Sie den Podcast «NZZ Akzent» auch über Spotify, Apple Podcasts oder Castbox.
Der Flughafen von Caracas zeigt nun regen Betrieb: Mehrere Flugzeuge pro Tag landen dort, darunter auch Touristen. Der ehemalige Korrespondent Alexander Busch erzählt im Podcast, dass das frühere beängstigende Gefühl der Einsamkeit am Flughafen einer belebten Szene gewichen ist – einst hingegen nur eine Maschine täglich an. An die Stelle von Maduros oder Chávez’ Porträts sind nun Werbeplakate, wie zum Beispiel für Samsung, getreten. Die Sicherheitskontrollen wirken entspannter.
Laut dem Korrespondenten ist das Land kaum wiederzuerkennen. Normalität hat Einzug gehalten: an Tankstellen, auf den Straßen und in den Parks. Die Kriminalität ist zurückgegangen; Caracas gilt derzeit als eine der sichersten Städte Südamerikas. Die überwältigende Mehrheit unterstützt die US-Eingriffe und steht hinter Donald Trump, wobei die Angst vor Repressalien weiterhin bestehen bleibt.
Der politische Einfluss der USA ist unübersehbar: Amerikanische Minister besuchen das Land fast täglich. Es deutet sich ein langfristiges Engagement in Venezuela an. In dieser Ausgabe von NZZ Akzent teilt Alexander Busch seine Einsichten zur aktuellen Lage und beschreibt die Stimmung im Land.
Alle Episoden des «NZZ Akzent» finden Sie hier.