Mit den nahenden Ostern und den sonnigen Aussichten im Tessin sowie in Italien steigt die Reiselust. Wer in Richtung Süden unterwegs ist, sollte auf dichtes Verkehrsaufkommen gefasst sein.
Am Karfreitag meldet der TCS um 7 Uhr bereits 18 Kilometer Stau vor dem Nordportal und eine Wartezeit von drei Stunden. Als Alternative empfiehlt der TCS die A13 oder den San Bernardino-Tunnel. Auch über die A9 (Simplon, Grosser St. Bernhard-Tunnel) sowie den Autoverlad Lötschberg können Reisende nach Italien gelangen.
Der Beginn der Osterferien in mehreren Kantonen sowie in Deutschland und den Niederlanden führt zu einem massiven Anstieg des Reiseaufkommens. Der Gotthard-Strassentunnel, eine zentrale Verbindung ins Tessin und nach Italien, wird über die Feiertage aufgrund seiner begrenzten Kapazität stark belastet sein.
Gute Wetterprognosen für den Süden verstärken die Lust zu reisen: Tagesausflügler ergänzen das Aufkommen der Ferienreisenden. Das Bundesamt für Strassen (Astra) erwartet über die Osterfeiertage aufgrund des Ferienverkehrs starkes Verkehrsaufkommen, lange Staus und bedeutende Verkehrsbehinderungen, insbesondere am Nordportal des Gotthard-Strassentunnels auf der A2 sowie auf dem San-Bernardino-Weg (A13).
Gründonnerstag ab dem Nachmittag werden die typischen Stau-Spitzen erwartet, gefolgt von einer Hauptwelle Richtung Süden. Auch am Freitagmorgen bleibt es sehr verkehrsreich; bereits am Mittwoch ist mit vielen Reisenden zu rechnen.
Für die Rückreise drohen ebenfalls Staus: Das Astra prognostiziert ab dem späteren Ostersonntag starken Verkehr auf der Nord-Süd-Achse. Der Höhepunkt wird voraussichtlich am Ostermontag Nachmittag oder Abend eintreffen.
Im Jahr 2025 erstreckte sich der Stau am Karfreitag bis zu einer Länge von 15 Kilometern. In den letzten zehn Jahren war die Warteschlange lediglich im Jahr 2022 noch länger, allerdings erreichten diese Zahlen nicht die Rekordmarke des Jahres 1998 mit 25 Kilometern Stau.
Wie in dieser Jahreszeit üblich sind der San-Bernardino-Pass und der Gotthardpass gesperrt.
Reisenden ab Zürich und aus der Ostschweiz rät der TCS zur verkehrstechnisch günstigeren Route über die A3 und A13 durch den San Bernardino-Tunnel, obwohl diese länger ist. Das Astra betont die Wichtigkeit, regionale Ortschaften zu entlasten; bei Stau sollten Autofahrer auf der Autobahn verbleiben.