Nach einem Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa suchen Behörden noch immer über 70 Personen. Rettete man zunächst 32 Menschen, die von zwei Frachtern in den Hafen gebracht wurden, fand man auch zwei Tote. Sea-Watch teilte dies auf sozialen Netzwerken mit.
Das aus Tajoura im Norden Libyens gestartete Boot trug etwa 105 Passagiere, darunter Frauen, Männer und Kinder. Mediterranea Saving Humans berichtet, dass das Boot in einem von libyschen Behörden überwachten Rettungsgebiet kenterte.
Seit Jahresbeginn sind laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen mehr als 680 Migranten im zentralen Mittelmeer ertrunken oder vermisst. Dies berichtete SRF 4 News am 05.04.2026 um 16 Uhr.