Nachdem Stadler Rail die Ausschreibung an Siemens verloren hatte, reichte das Unternehmen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Ziel war es, den Entscheid unabhängig überprüfen zu lassen. Allerdings waren die vom Gericht zugesandten Unterlagen stark geschwärzt und boten keine ausreichende Transparenz, wie Stadler feststellte.
Den erhaltenen Dokumenten nach war ersichtlich, dass die SBB ihren Ermessensspielraum zugunsten von Siemens genutzt hatte. Aufgrund des Fehlens entscheidender Informationen sah sich Stadler nicht in der Lage, das Verfahren weiterzuführen und zog den Rekurs am 7. April zurück.
Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident von Stadler, bedauert diesen Schritt trotzdem: «Wir müssen diesen aufgrund der uns vorliegenden Informationen akzeptieren», erklärte er in einer Mitteilung. Er fügte hinzu, dass sich Stadler nun auf die Fortsetzung der langjährigen und erfolgreichen Kooperation mit den SBB konzentrieren werde.
SRF 4 News, 6.4.2026, 19 Uhr; awp/hosb;