Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) äussert indirekte Bedenken über die aggressive Rhetorik von US-Präsident Donald Trump. Laut einer Erklärung des IKRK ist es unerlässlich, dass Staaten sowohl in Worten als auch Taten den internationalen Kriegsregeln folgen und deren Einhaltung gewährleisten. Spezifische Drohungen gegen wichtige zivile Infrastrukturen und Nuklearanlagen dürfen nicht zur Norm im militärischen Vorgehen werden, betont das Komitee. Die Erklärung bezieht sich implizit auf den Nahen Osten, ohne konkrete Staaten zu nennen. In jüngster Vergangenheit hat Trump seine Sprache verschärft und Drohungen gegen den Iran ausgesprochen, indem er von «der Hölle» sprach, die über das Land hereinbrechen könnte, und sich auf dessen Führung als «verrückte Bastarde» bezog.