Die Situation wird von Ciciliano als kompliziert beschrieben, mit einer Dauer von Wochen bis Monaten. Der Hang gilt seit Langem als instabil und war bereits häufig von Erdbewegungen betroffen. Nach den Unwettern hat sich der Erdrutsch nun “reaktiviert”, wie Ciciliano erklärte, erstreckt sich über vier Kilometer und bewegt sich langsam.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist laut ihrem Büro in ständigem Austausch mit den lokalen Behörden. Aus ihrer Residenz wurde mitgeteilt, dass Italien durch die Verkehrsunterbrechungen “faktisch in zwei Teile geteilt” sei.
Nach technischen Prüfungen könnten Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verbindungen bewertet werden. Es sind wichtige Verkehrswege betroffen, berichtete der Fernsehsender Rai. Der Abschnitt der Autobahn A14 auf beiden Seiten ist gesperrt; sie verläuft vom Norden bis zum äußersten Südosten Italiens. Auch der Schienenverkehr ist dort unterbrochen.