«Wir haben uns entschlossen, etwas Herausforderndes, aber Notwendiges zu tun», erklärte Mitsotakis. Ziel der Massnahme sei es, Jugendliche besser vor den negativen Auswirkungen digitaler Plattformen zu schützen.
Mitsotakis sprach direkt die jüngeren Nutzer an und gab zu, dass seine Pläne auf Widerstand stoßen könnten: «Ich bin mir sicher, dass viele von euch sich über mich ärgern – in eurem Alter hätte ich vielleicht genauso gedacht.»
Dennoch sei es nicht seine Aufgabe, beliebt zu sein. Wenn soziale Medien Stress verursachten oder das Selbstwertgefühl senkten, lohne es sich, Grenzen zu setzen.
Der griechische Premier kritisierte den «süchtig machenden Aufbau» vieler Social-Media-Plattformen und betonte die Notwendigkeit, diesen entgegenzuwirken. Kinder und Jugendliche seien oft schutzlos gegenüber diesen Mechanismen, weshalb der Staat eine besondere Verantwortung übernehme.
Mitsotakis hofft zudem, dass andere EU-Staaten Griechenlands Vorgehen nachvollziehen werden. In einem Brief an Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, forderte er einen einheitlichen europäischen Rahmen bis Ende 2026, da nationale Massnahmen alleine nicht ausreichten.
SRF 4 News berichtete darüber am 08.04.2026 um 14:00 Uhr; srf/sda/snep; hosb; noes.