Im Jahr 2025 genehmigte die simbabwische Regierung die Tötung von 50 Elefanten im Savé Valley Conservancy, um eine vermeintliche Überpopulation zu reduzieren. Bereits ein Jahr zuvor wurden 200 Elefanten getötet. Die Behörden begründeten dies mit der wachsenden Zahl und den daraus resultierenden Herausforderungen für das Land. Durch die Dürre suchen sich die Tiere immer mehr Nahrung in bewohnten Gebieten, was zu Konflikten führt.
Tierschutzorganisationen widersprechen entschieden der Regierungsversion und argumentieren, dass keine Überbevölkerung vorliegt. Sie kritisieren die staatlichen Maßnahmen als schädlich für die Elefantenherden und sprechen von erhöhter Aggression bei den Tieren.
Nach dem Sturz der Diktatur im Sudan 2019 folgte zwei Jahre später ein Militärputsch, was zu einem Konflikt zwischen den Sudanesischen Streitkräften (SAF) und der Rapid Support Forces (RSF) führte. Diese Auseinandersetzung löst eine humanitäre Krise aus, mit über 13 Millionen Vertriebenen und mehr als 150.000 Todesopfern innerhalb eines Jahres.
Die traditionelle marokkanische Reitkunst Tbourida wird seit dem Jahr 2004 auch von Frauen praktiziert, die sich als Farisat in der Kultur etablieren. Sie organisieren eigenständig und tragen zur Förderung ihrer Rolle bei.
Im November 2025 verursacht ein Brand im Hongkonger Hochhauskomplex Wang Fuk Court eine Katastrophe mit über 160 Toten. Die Ursache scheint auf Renovierungsarbeiten zurückzuführen zu sein, die das Feuer verstärkt haben.
Sheng Hailin aus China bringt als Teil der «Shidu»-Gruppe mit Hilfe von In-vitro-Fertilisation Zwillinge zur Welt. Fotograf Wu Fang dokumentiert über ein Jahrzehnt ihren Alltag, geprägt von Liebe und Verlust.
Ein Paar auf den Philippinen hält trotz eines Taifuns an ihrer Hochzeit fest und zeigt damit Widerstandskraft in der stürmischen Region Bulacan. In Spitzbergen wird die Auswirkung des Klimawandels durch einen Eisbären sichtbar, der Aas frisst – ein seltenes Ereignis.
Engla Louise aus Schweden kämpft mit schwerer Anorexia nervosa und erhält palliative Pflege. In Spaniens Galicien werden aufgrund des Klimawandels in einem Jahr mehr als 200.000 Hektar Wald vernichtet, ein neuer Rekord.
Die Ukraine nutzt Drohnen innovativ im Krieg gegen Russland, was zu einer verstärkten Bedrohung für Zivilisten führt, wie die Fotografie von David Guttenfelder zeigt. Tanner Martin aus den USA hinterlässt seine Frau und Tochter Amy Lou nach einem kurzen Leben mit Krebs.
In Los Angeles lösen Dürre und Santa-Ana-Winde 2025 verheerende Waldbrände aus, wobei mehr als 18.000 Gebäude zerstört werden und die soziale Ungleichheit offensichtlich wird. In Argentinien steigt der Pestizideinsatz dramatisch an, was sich negativ auf die Gesundheit vieler Menschen auswirkt.
In Rio de Janeiro startet eine großangelegte Polizeiaktion gegen das Syndikat «Comando Vermelho», wobei viele Afrobrasilianer sterben. Die Kriegsführung in der Bildungswelt weltweit führt dazu, dass 85 Millionen Kinder keinen Zugang zu Schulen haben.
Im Gazastreifen dokumentieren lokale Journalisten die schwierige Lage unter den anhaltenden Bombardements und dem Mangel an humanitärer Hilfe. Fotograf Saher Alghorra setzt sich trotz der Gefahren für seine Berichterstattung ein.