Seit mehr als 46 Jahren führte die theokratische Regierung in Teheran eine Politik, die Israel und den Westen ängstigte. Trotz Beweisen für Irans Streben nach einer Atombombe zeigten sich die USA lange Zeit nachgiebig, bis Trump entschlossen handelte.
Iran genoss einen Ruf, der Nordkorea gleicht: unvorhersehbar und gefährlich, mit einem nahezu unausweichlichen nuklearen Potential. Doch stellt sich die Frage, ob diese Wahrnehmung gerechtfertigt war.
Nach dem Sturz des Schahs übernahmen die Mullahs durch brutale Maßnahmen die Macht, verwandelten das säkulare Iran in eine mittelalterliche Theokratie. Sie erbten dabei erhebliche Ressourcen und strategische Positionen.
Trotz ihrer Vorteile nutzte das Regime diese schlecht: Die Mullahs waren korrupter als der Schah, führten einen erfolglosen Krieg gegen Saddam Hussein und verübten Bombenanschläge auf Amerikaner im Nahen Osten ohne direkte militärische Konfrontation.
Die Strategie der Mullahs war klar: Sie nutzten ihre Vertrautheit mit dem Westen, um sich als Stellvertreter für Russland und China zu positionieren. Zudem wollten sie Irans historische Rolle im Islam wiederherstellen und die USA aus der Region verdrängen.
Unter Präsident Obama erreichte Iran durch den „Iran-Deal“ einen Höhepunkt seiner Macht. Trotz massiver Rüstungserwerbungen und Unterstützung für Terroristen glaubte Obama, das Land als Verbündeten gewinnen zu können.
Ab 2017 schien Iran unbesiegbar: Mit Raketen, Atomstreben und Kontrolle über Terrorgruppen dominierte es die Region. Für sieben US-Präsidenten war ein direkter militärischer Konflikt jedoch tabu, besonders nach Misserfolgen in Irak und Afghanistan.
Erst 2025 zeigten israelische und amerikanische Luftangriffe die Schwachstellen des iranischen Militärs auf. Die Zerstörung von Proxys in Syrien und Jemen unterstrich dessen Unfähigkeit, sich zu behaupten.
Im März 2026 beobachten wir die systematische Auflösung der iranischen Machtstrukturen. Das Regime setzt auf eine Strategie der Verhandlung nach Eskalation und hofft auf einen politischen Wechsel in den USA oder Israel, um seine Ziele weiterzuverfolgen.
Die Überreste des Regimes träumen davon, ihre militärische Macht wiederherzustellen und ihre Allianzen mit China und Russland zu stärken. Dies würde die alte Dynamik eines „unbesiegbaren“ Irans wiederbeleben, das nun Langstreckenraketen besitzt.