In einem streng kontrollierten Iran strebt ein junger Mann namens Moji nach einem normalen Leben mit Arbeit, Freunden und Partys. Doch für ihn wird dies zu einem jahrelangen Alptraum aus Überwachung, Fluchtversuchen und Folter.
Ein Vorfall zehn Jahre zurück markierte den Beginn seines Schicksals: Bei einer routinemäßigen Kontrolle vor der Stadt werden Moji und sein Begleiter von Revolutionswächtern angehalten. Die Beamten finden in ihrem Auto eine Flasche Schnaps – ein schweres Vergehen unter dem islamischen Regime des Landes. Moji gesteht, dass die Flasche ihm gehört, was zu einer drastischen Bestrafung führt. Dieser Zwischenfall ist jedoch nur der Anfang seiner Probleme.
Von da an wird Moji intensiv überwacht: Er wird abgehört und bedroht, ebenso wie seine Familie. Die Lage zwingt ihn zum Handeln, doch sie verschärft sich weiter.
Seine Geschichte hat er dem NZZ-Redaktor Samuel Meier in zahlreichen ausführlichen Telefonaten geschildert. Sie beleuchtet die Methoden des iranischen Regimes im Umgang mit seinen Bürgern und zeigt auf, wie gefährlich es ist, in einem solchen Staat ein normales Leben zu führen.
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