Nach seinem Triumph bei den Parlamentswahlen hat der Sieger Peter Magyar eine neue politische Phase für Ungarn angekündigt. In einer Pressekonferenz in Budapest erklärte er, dass das Land nach Jahren der Korruption vor bedeutenden Herausforderungen stehe.
Magyar plant unter anderem Änderungen an der Verfassung. Demnach soll ein Ministerpräsident künftig nur noch zwei vierjährige Amtszeiten bekleiden dürfen. Der amtierende Regierungschef Viktor Orban befindet sich momentan in seiner fünften Amtszeit. Darüber hinaus plant Magyar, die Gewaltenteilung zu stärken und die Rechte sexueller Minderheiten auszuweiten.
Er beschrieb diese Schritte als notwendigen politischen Neuanfang und als tiefgreifende Reformen für das Land.