Die Rigi Bahnen planen in den nächsten Jahren umfassende Investitionen in ihre Infrastruktur, da das Geschäft auf der Rigi einen Aufschwung erlebt. Der Geschäftsbericht von 2025 zeigt ein starkes Jahr dank eines schneereichen Winters, des 150-jährigen Jubiläums der Arth-Rigi-Bahn und verbesserter Zugverbindungen, die die Anreise aus Zürich auf 89 Minuten verkürzen. Der Skilift Ständli war an 72 Tagen in Betrieb – ein Rekord für den Winter. Über eine Million Gäste besuchten die Rigi, was einem Plus von acht Prozent entspricht, und der Umsatz stieg auf fast 40 Millionen Franken mit einem Betriebsergebnis von 13,5 Millionen Franken.
Karl Bucher, Verwaltungsratspräsident, betont den Erfolg durch eine klare Strategie und ein engagiertes Team. Das Jubiläum trug maßgeblich zum Erfolg bei. Ab Frühling 2026 können Besucher auf Rigi Kulm die historische Lokomotive 7 aus dem Jahr 1873 erleben, die im Sommer auch wieder Passagiere befördern soll.
Für die Zukunft sind mehrere große Projekte geplant: Renovierungen der Warteräume, neue gastronomische Angebote und Attraktionen wie ein Rundweg auf dem Kulm. Dazu zählen vier neue Züge ab Goldau bis Rigi-Kulm für rund 22 Millionen Franken, um flexiblere Betriebsabläufe zu ermöglichen. Eine geplante Gondelbahn zwischen Weggis und Rigi Kaltbad wurde genehmigt, trotz Beschwerden von Umweltverbänden und einem Grundeigentümer.
Die Gastronomie soll ebenfalls aufgewertet werden; ein neues Konzept für die Rigi Staffel ist im Gespräch. Die kulinarischen Angebote erwirtschafteten 2025 rund 3,17 Millionen Franken. Während der Schweiz als Hauptmarkt weiterhin wichtig bleibt, wächst die Anzahl internationaler Besucher aus den USA. Massentourismus soll vermieden werden; Frédéric Füssenich, CEO, betont: «Qualität vor Quantität – die ‹Königin der Berge› hat ihren Preis.»