Die Stadt Zürich plant eine umfangreiche Renovierung und Erweiterung des Freibads Auhof in Schwamendingen, das seit 1958 besteht. Die denkmalgeschützte Anlage wird bis zur Badesaison 2029 modernisiert, wobei die Gebäudehüllen, Dächer sowie die Schwimmbecken instandgesetzt werden und neue Technologien für Badtechnik und Wasseraufbereitung eingeführt werden. Zudem erfolgt der Ersatz der Gasheizung durch Fernwärme. Mit der Erweiterung des ehemaligen Lehrschwimmbeckens um 320 Quadratmeter, inklusive eines neuen Strömungskanals und einer Rutsche, wird das Projekt weiter ausgebaut. Die Sanierung kostet gebundene Ausgaben von 27,7 Millionen Franken, während die Erweiterung einen zusätzlichen Kredit von 8,9 Millionen Franken erfordert.
Im Bereich der Strafverfolgung setzt Zürich auf sogenannte Forensic Nurses. Seit zwei Jahren im Einsatz, sollen diese aufsuchenden Pflegekräfte nun dauerhaft etabliert werden. Die Pilotphase läuft bis Ende 2026 und wird in der Folge um 8,6 Millionen Franken für die Jahre 2027 bis 2030 finanziell unterstützt. Eine externe Evaluation hebt deren Mehrwert hervor, was auch zur Entlastung anderer medizinischer Fachkräfte führt. Die Nachfrage ist groß: Im Jahr 2024 wurden statt der erwarteten 150 Fälle 279 Anfragen verzeichnet.
In der Stadt Zürich wird das Beratungsangebot für Sans-Papiers ausgebaut, um der erhöhten Komplexität und Zahl der Anfragen gerecht zu werden. Der Stadtrat beantragt dem Parlament eine Erhöhung des jährlichen Beitrags von 94’100 auf 160’000 Franken bis 2030.
Des Weiteren plant Zürich, mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer in der Altstadt zu schaffen. Dazu werden die Parkplätze entlang der Zähringer- und Häringstrasse aufgehoben und durch eine Fussgängerzone mit zusätzlichen Bäumen ersetzt, was rund 8,57 Millionen Franken kosten wird.
Die Stadt Zürich hat zudem den Baubeginn für die Aufwertungen in der Altstadt für Herbst angekündigt, mit einer voraussichtlichen Fertigstellung bis Ende 2027. Gleichzeitig zieht das Softwareunternehmen Cistec seine Beschwerde gegen eine 95-Millionen-Franken-Bestellung des Universitätsspitals an die amerikanische Firma Epic Systems zurück.
Darüber hinaus hat der Kanton Zürich in 19 Regionen Potenzial für Windkraftanlagen identifiziert, was zu politischen und juristischen Auseinandersetzungen führte. In den Gemeinden Hinwil und Hittnau entschied das kantonale Baurekursgericht zugunsten des Kantons und gegen die dortigen Abstandsvorschriften für Windanlagen.
Schließlich plant die Stadt Zürich eine Verordnung, um Transparenz bei der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen sicherzustellen. Inspiriert vom Vorbild Berns sollen Parteien ab sofort ihre finanzielle Unterstützung offenlegen. Das Parlament wird gebeten, diese neuen Regeln zu erlassen.