Im letzten Jahr hat die Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) 228 Opfer von Menschenhandel unterstützt, wie ihr neuester Jahresbericht offenbart. Die FIZ vermutet jedoch, dass die Dunkelziffer erheblich höher ist.
Viele der Betroffenen werden als Sexarbeiterinnen oder in Privathaushalten zu Niedriglöhnen ausgebeutet. Die Opfer sind zwischen jung und über 60 Jahre alt und stammen aus mehr als 80 verschiedenen Ländern. Besonders häufig sind Frauen aus osteuropäischen Ländern wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien betroffen.
Die Fachstelle berichtet von einer starken sozialen Isolation vieler Opfer sowie einer großen Abhängigkeit von den Täterinnen und Tätern. Die FIZ appelliert an die Regierung, verstärkte Schutzmaßnahmen zu implementieren.