Trotz einer 0:1-Niederlage in der ersten Halbzeit kämpfte sich Atletico Madrid zurück, doch Arsenal bewies seine defensive Stärke. Alexander Sörloth hatte in der 86. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, traf jedoch ins eigene Tor. Dies unterstrich erneut die Robustheit von Arsenals Defensive um William Saliba, die nun bereits neun Mal unbesiegt blieb und mit nur sechs Gegentoren nach dem 14. Spiel ihre Spitznamen als “The Fortress” bestätigte.
Dieser knappe Sieg bescherte Arsenal den zweiten CL-Finaleinzug seit 2006, während Antoine Griezmann Atletico in der Champions League verlässt und zum MLS-Klub Orlando City wechselt. Spekulationen gibt es zudem über ein Ende von Diego Simeones Ära als Trainer bei den “Colchoneros”.
In einem kampfbetonten Spiel, das sich durch eine ereignisarme erste Halbzeit auszeichnete, erzielte Bukayo Saka kurz vor der Pause den entscheidenden Treffer. Nach einer Flanke von Leandro Trossard parierte Jan Oblak unglücklich und Saka traf zum 1:0. Dieser Sieg war nicht übermäßig zwingend, aber angesichts der Spielkontrolle durchaus verdient.
Nach dem Seitenwechsel gab Atletico mehr Gas, doch Arsenal hielt stand. Giuliano Simeone hatte in der 51. Minute die große Chance zur Führung, wurde jedoch von Gabriel gestört. Kurz darauf scheiterte Griezmann an David Raya. Ebenso verpasste Viktor Gyökeres eine Vorentscheidung durch einen verfehlten Schuss aus elf Metern (66.). Arsenal konnte seinen Sieg dank seiner starken Defensive sichern.
Der CL-Finalgegner wird am Mittwoch in München zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern entschieden. Die Franzosen haben im Hinspiel mit einem 5:4-Sieg eine gute Ausgangslage geschaffen (Anstoß um 20:10 Uhr live bei SRF). Das Finale findet am 30. Mai in Budapest statt.