Michelle Keller berichtet, dass Baar aufgrund seiner vielen versiegelten Flächen im Sommer stark von der Hitze betroffen ist. Die Gemeinde plant deshalb ein Pilotprojekt, um diesen Zustand zu verbessern.
Städtische Gebiete leiden oft unter hohen Temperaturen, da Beton und Asphalt die Sonnenenergie speichern. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wird Baar im Frühling und Sommer 2026 temporäre Sitzbänke aufstellen. Diese Bänkli werden von jeweils einem Pflanzentopf mit einem Jungbaum begleitet, um die kühlende Wirkung der Bäume zu demonstrieren.
Die Initiative soll nicht nur öffentliche Orte in Baar aufwerten und Erholungsmöglichkeiten bieten, sondern auch das Bewusstsein für Klimaanpassungsstrategien schärfen. An den jeweiligen Standorten wird eine Informationstafel zu diesem Thema angebracht.
Die Sitzgelegenheiten werden von der Stiftung Zuwebe produziert, während die Bäume – darunter Winter- und Sommerlinden sowie Hopfenbuchen – standortspezifisch ausgewählt wurden. Die Jungbäume wachsen zunächst ein bis zwei Jahre in den Töpfen, bevor sie an festen Standorten in Baar eingepflanzt werden.
Der Bauvorsteher Zari Dzaferi (SP) erwähnt unter anderem die Schule Sternmatt 2 als möglichen Ort für eine dauerhafte Pflanzung. Obwohl es sich um ein Pilotprojekt handelt, könnten die Bänkli mehrere Jahre bestehen bleiben. Vor einer Entscheidung wird jedoch eine Umfrage bei den potenziellen Nutzern durchgeführt.
Verwendete Quelle: Medienmitteilung Baar zu mobilen Bänkli und Bäumen.