Der Bundespräsident Parmelin und die italienische Premierministerin Meloni haben sich darauf geeinigt, dass keine Kosten für die medizinischen Leistungen der italienischen Opfer des Crans-Montana-Feuers in der Schweiz anfallen werden. Die Gespräche fanden am Rande eines Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Armeniens Hauptstadt statt. Meloni erhielt laut dem italienischen Regierungssitz Palazzo Chigi eine politische Zusage von Parmelin, dass den betroffenen Familien keine Rechnungen gestellt werden. Der Bundespräsident äußerte sich auf X dahingehend, dass für die unmittelbar nach der Katastrophe in der Schweiz erbrachten medizinischen Leistungen nicht bezahlt werden müsse. Sollten Versicherungen diese Kosten nicht übernehmen, werde dies durch die Opferhilfe geregelt. Um Missverständnisse zu vermeiden, wird die Schweiz den Familien zukünftig keine Rechnungskopien mehr senden; diese seien lediglich für Kontrollzwecke an das Bundesamt für Sozialversicherungen versandt worden. Die eigentlichen Rechnungen werden an ausländische Krankenversicherer adressiert, wie das Amt mitteilte. Beim Brand in Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben und 115 wurden verletzt, darunter auch Italiener.