Breel Embolo spielt eine entscheidende Rolle im Schweizer Nationalteam, und die Frage, wer ihn vertreten könnte, stellt sich als die letzte große Unsicherheit vor der WM. Schon im Jahr 2024 hatte Trainer Murat Yakin überlegt, einen Klon von Embolo zu erschaffen – ein Gedanke, der damals noch humorvoll abgetan wurde, doch heute eine bittere Realität widerspiegelt.
In den vergangenen zwei Jahren hat sich auf dem Planeten vieles verändert, aber die Möglichkeit des Klonens bleibt eine Herausforderung. Yakin ist nach wie vor stark von Embolo abhängig – vielleicht sogar noch mehr als 2024. Dies wurde beim jüngsten Spiel gegen Deutschland deutlich, wo der Stürmer zwei Tore zum zwischenzeitlichen Schweizer Vorsprung beisteuerte und seine einzigartige Qualität unter Beweis stellte.
Embolo hat im Nationalteam eine beeindruckende Serie hingelegt und in seinen 84 Spielen acht Treffer erzielt. Sein Erfolgsweg begann mit einem vielversprechenden Debüt bei der Schweiz, wo er als Nachfolger von Alex Frei gehandelt wurde. Verletzungen verhinderten jedoch eine stetige Karriereentwicklung, doch Embolo hat sich zu einer tragenden Säule des Teams entwickelt.
Die enge Beziehung zwischen Yakin und Embolo begann beim FC Basel, wo Embolo mit 17 Jahren sein Profidebüt feierte. Heute ist Yakins Spielweise stark auf den Stürmer ausgerichtet. Die Abwesenheit von Embolo im Jahr 2023 führte zu einem Tiefpunkt in der Nationalmannschaft und brachte Yakin kurz vor einer Entlassung.
Neben Granit Xhaka, dem unverzichtbaren Captain, ist es nun die Suche nach Embolos Ersatz, die Yakin beschäftigt. Zwar hat er eine Vorstellung von den Spielern für die WM, doch wer genau im Sturmzentrum als Backup fungiert, bleibt offen. Gegen Deutschland brachte Yakin Joël Monteiro als Überraschungslösung ins Spiel, der prompt traf und damit seine Eignung unter Beweis stellte.
Andere ehemalige Kandidaten wie Andi Zeqiri und Cedric Itten sind nicht mehr im Gespräch. Stattdessen scheint Yakin Noah Okafor wieder in die enge Auswahl aufgenommen zu haben, nachdem er sich mit dem Spieler versöhnte. Doch auch Okafor musste seine Teilnahme gegen Deutschland wegen einer Verletzung absagen.
Ein weiterer Kandidat ist Zeki Amdouni von Burnley, der sich noch immer von einem Kreuzbandriss erholt und diese Saison nicht gespielt hat. Obwohl er ein anderer Typ als Embolo ist, zeigt seine Einberufung Yakin’s Vertrauen in ihn.
Letztendlich bleibt die Lösung für den Ersatz Embolos komplex – Klonen geht ja leider nicht. Für Trainer Yakin wäre es ideal, diese Frage gar nicht erst beantworten zu müssen.