Die Einnahme von Nikotin in der Schweiz bleibt stabil, doch eine neue Studie zeigt auf, dass E-Zigaretten unter Jugendlichen genauso verbreitet sind wie traditionelle Tabakwaren. Laut einer Mitteilung des «Sucht Schweiz» konsumieren 22,5 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren mindestens monatlich ein Tabak- oder Nikotinprodukt, eine Quote, die seit 2023 unverändert ist. Täglich greifen 15,8 Prozent zur Zigarette oder einem ähnlichen Produkt. Mit zunehmendem Alter steigt der tägliche Konsum von Zigaretten.
Während klassische Zigaretten das meistgenutzte Produkt über alle Altersgruppen hinweg bleiben, verzeichnet man bei Jugendlichen einen signifikanten Trendwechsel: Unter den 15- bis 17-Jährigen ist der mindestens monatliche Konsum von E-Zigaretten mit 8,4 Prozent fast so hoch wie der klassischer Zigaretten mit 6,8 Prozent.
Auch der Mehrfachkonsum hat laut der Befragung zugenommen: Knapp ein Viertel (25,2 Prozent) der monatlichen Konsumierenden greifen zu mehreren unterschiedlichen Produkten. Im Vorjahr waren es noch rund 22 Prozent.
Die Zahlen basieren auf der Erhebung «Gesundheit & Lifestyle 2025», die im Auftrag des Tabakpräventionsfonds (TPF) und in Kooperation mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) durchgeführt wurde. Die repräsentative Studie befragte von April bis Juni 2025 insgesamt 5818 Personen ab 15 Jahren, die in der Schweiz leben.