Autor: Michelle Keller
Die Gemeinde Emmen sieht sich mit einem wachsenden Problem konfrontiert: die zunehmende Zahl an Schülerinnen und das begrenzte Platzangebot. Trotz des Baus von 51 neuen Klassen zwischen 2014 und 2024, wie in einer Mitteilung der Gemeinde berichtet wurde, bleibt der Druck auf die Schulinfrastruktur hoch. Das Wachstum dürfte sich zwar verlangsamen, dennoch sind schnelle Lösungen erforderlich.
Um dem Platzmangel entgegenzuwirken, hat Emmen beschlossen, vorübergehend den freien Mittwochnachmittag für Schüler der 9. Klasse ab dem Schuljahr 2026/27 zu streichen. Diese Maßnahme soll die Spezialräume wie Turnhallen und Fachkabinette entlasten. Die Gemeinde betont, dass durch den zusätzlichen Unterricht am Mittwoch bessere Stundenpläne mit pädagogischem Mehrwert möglich werden.
Es wird klargestellt, dass die Sekundarschüler nicht mehr Unterricht erhalten; sie erhalten stattdessen freie Nachmittage zu einem anderen Zeitpunkt. Diese temporäre Regelung bleibt bestehen, bis die Erweiterungen der Schulhäuser abgeschlossen sind. Die Gemeinde beabsichtigt, mit den neuen Räumlichkeiten des Hübeli und Meierhöfli (zentralplus berichtete) sowie der Sek Gersag langfristig Abhilfe zu schaffen.