In einem bahnbrechenden Urteil haben Geschworene in Los Angeles die Technologiegiganten Alphabet und Meta dafür verantwortlich gemacht, Nutzer über Risiken der Sozialen Medien unzureichend informiert zu haben. Laut US-Medienberichten aus dem Gerichtssaal wurde festgestellt, dass die Plattformen fahrlässig gehandelt hätten.
Die 20-jährige Klägerin erhielt ein Schadenersatzurteil in Höhe von drei Millionen Dollar. Meta ist angeordnet worden, 70 Prozent dieses Betrags zu tragen. Die Unternehmen haben die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Ein Sprecher von Meta äußerte, dass man mit dem Ergebnis nicht einverstanden sei und alle rechtlichen Optionen prüfe.
Der Fall könnte eine Vorreiterrolle für zahlreiche andere Klagen spielen, die sich mit vergleichbaren Anschuldigungen befassen. Sowohl Meta als auch Google wiesen im Verfahren jegliche Schuld von sich. Während des Prozesses musste sich unter anderem Meta-Gründer Mark Zuckerberg den Fragen der Geschworenen stellen.