Seit Jahren sah Europa tatenlos zu, wie in Iran ein Regime islamischer Fanatiker ein gefährliches militärisches Arsenal aufbaute, das nicht nur Israel und die USA bedrohte, sondern auch für dauerhaften Unfrieden im Nahen Osten sorgte. Diese Ignoranz ist nun beendet.
Der iranische Angriff auf die britisch-amerikanische Luftwaffenbasis Diego Garcia mit einer 4000 Kilometer weiten Rakete offenbart, dass auch Europa potenziell ins Visier des Teheraner Regimes geraten könnte. Was arabische Nachbarstaaten und Israel bereits erleben, stellt für Länder wie die Türkei, Aserbaidschan und Zypern eine reale Bedrohung dar.
Die Frage drängt sich auf: Wie konnte ein solches Regime jahrzehntelang ungestört Raketen entwickeln und Uran anreichern, obwohl es den Westen permanent mit Krieg drohte? Die Gefahren wurden im Westen lange Zeit unterschätzt. Man ließ sich in sinnlose Verhandlungen verwickeln und ignorierte die Aufstellung iranischer Milizen.
Die positive Seite des Konflikts: Europa muss nun eingestehen, dass der Einsatz seiner technologischen und militärischen Überlegenheit notwendig ist. Die europäische Zurückhaltung bei der Anwendung ihrer Waffen erscheint aus muslimischer Perspektive als Schwäche.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Europa keinen großen Krieg erlebt, was ein Gefahrenbewusstsein in den Gesellschaften eingeschläfert hat. Die Friedfertigkeit von religiös fanatischen Muslimen lässt sich jedoch nicht durch Überredung erreichen.
In Israel wird die Lehre aus der Konfrontation mit dem iranischen Regime deutlich: Der eigene Friede ist gefährdet, wenn Nachbarstaaten kriegerisch werden. Die Unterstützung des israelischen Militäreinsatzes in der Bevölkerung zeigt, dass eine proaktive Haltung notwendig ist.
In Europa ist ein Krieg gegen die Mullahs jedoch äußerst unbeliebt wegen steigender Benzinpreise und Terrorgefahren. Viele Medien hegen Sympathie für den Status quo und kritisieren die Politik der USA und Israels scharf. Der Vorwurf, das “Völkerrecht” zu verletzen, ist hierbei oft ein Argument.
Das iranische Regime hat offen seine imperialistischen Ambitionen gezeigt und zahlreiche Milizen unterstützt. Seine Politik basiert auf Angriffswaffenproduktion und der Unterdrückung seiner Bevölkerung. Ein Strategiepapier von 2014 unterstreicht Irans globale Hegemonialansprüche.
Trotz ständiger Provokationen reagierte der Westen nur zögerlich auf das iranische Regime. Die Unterzeichnung eines Staatsvertrags mit China sichert Iran finanzielle Mittel für Aufrüstung und Urananreicherung, trotz interner Armut.
Das Massaker an Jugendlichen im Dezember 2025 offenbart die inhumane Natur des Regimes. Hoffnung auf innere Reformen ist gering. Nur ein Sturz dieses Systems könnte den Nahen Osten befrieden. Auch wenn Militärschläge nicht zum Regimewechsel führen, werden sie es schwächen und der iranischen Jugend ermöglichen, sich gegen die Herrschaft zu erheben.