Laut britischen Medien haben sich Grossbritannien und Frankreich auf eine Vereinbarung geeinigt, die ein vorheriges Abkommen ersetzt. Ziel ist es, die Migration über den Ärmelkanal einzudämmen, wofür London Frankreich Millionen zahlen wird. Die neue Strategie sieht vor, Migrantinnen und Migranten bereits in Frankreich zu stoppen, wobei Großbritannien dafür 750 Millionen Euro bereitstellt. Ein Teil dieser Mittel ist an den Erfolg der Maßnahmen gebunden. Geplant sind verstärkte Kontrollen an nordfranzösischen Stränden sowie mehr Personal bei Polizei und Geheimdiensten. Im letzten Jahr gelang es rund 41.000 Menschen, den Ärmelkanal zu überqueren.