Richter des Internationalen Strafgerichtshofs urteilten, es gebe ausreichende Gründe zu der Annahme, dass Duterte für Verbrechen wie Mord und versuchten Mord verantwortlich sei. Das Startdatum des Prozesses ist noch unbestimmt.
Duterte wird beschuldigt, eine tödliche Kampagne im Rahmen des staatlichen «Krieges gegen die Drogen» geführt zu haben. Die Ankläger werfen ihm Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor und nennen dabei spezifisch 78 Fälle von Mord und versuchten Morden.
Zuvor hatte das Gericht in einem Vorverfahren die Beweislage geprüft. Die Verteidigung, die die Zuständigkeit des Gerichts infrage gestellt hatte, bekam am Mittwoch eine Absage für ihren Antrag zur Abweisung der Klage. Ebenso scheiterte ein Versuch, den Prozess aufgrund Dutertes schlechter Gesundheit zu verhindern.