In Bern hat die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) an ihrer Delegiertenversammlung am vergangenen Samstag entschieden, sowohl die SVP-Initiative für eine 10-Millionen-Schweiz als auch Änderungen des Zivildienstgesetzes abzulehnen. Die Abstimmungsparolen für den 14. Juni wurden entsprechend festgelegt.
Die EVP warnt vor möglichen schikanierenden Verschärfungen im Bereich des Zivildienstes und sieht erhebliche negative Konsequenzen in einer starren Obergrenze für die Bevölkerungszahl. Die SVP-Initiative, bekannt als Nachhaltigkeitsinitiative, wurde mit 86 Nein-Stimmen bei drei Ja-Stimmen und einer Enthaltung deutlich abgelehnt.
Bereits im Januar hatte die EVP gemeinsam mit einer Allianz das Referendum gegen die Änderungen des Zivildienstgesetzes eingereicht. Diese Haltung wurde nun auf der Delegiertenversammlung bestätigt, indem sie die Vorlage zur Ablehnung empfahl – 76 Nein-Stimmen standen 12 Ja-Stimmen und drei Enthaltungen gegenüber.