Ein ehemaliger Assistenztrainer des FC Luzern muss nach einem rassistischen Vorfall eine Sperre und Geldstrafe hinnehmen. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat das Disziplinarverfahren abgeschlossen, bei dem der Trainer im Rahmen eines U20-Spiels gegen einen Spieler von GC gehandelt hatte. Nachdem er seinen Posten verloren hatte, wurde ihm eine Sperre über acht Spiele auferlegt und zusätzlich muss er 500 Franken Busse zahlen sowie die Kosten des Verfahrens tragen.
Der FC Luzern wird nicht sanktioniert, da der Klub den Vorfall laut SFV proaktiv und vorbildlich aufgearbeitet hat. Der Verein hatte unmittelbar nach Bekanntwerden Kontakt mit der betroffenen Spielerin, Deborah Nyota Kabela von GC, aufgenommen und sich entschuldigt.
Die Entscheidung des SFV stößt jedoch auch auf Kritik. Jasmine Imboden, eine Schwarze Fussballerin, fordert in einer Online-Petition strengere Maßnahmen gegen Rassismus im Schweizer Fussball, darunter klare Protokolle und verpflichtende Schulungen für Vereine.
Quellen: Entscheid des Schweizerischen Fussballverbands zum Vorfall beim FC Luzern, Petition “Stopp dem Rassismus im Schweizer Fussball”, Medienarchiv zentralplus.