Der Qualifikationszweite Fribourg-Gottéron errang einen entscheidenden 4:3-Sieg in der Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers und zieht ins Halbfinale ein. Das Match war geprägt von dramatischen Wendungen, wobei der Spielstand über 2:0, 2:3 bis zum Endresultat 4:3 schwankte.
Benoît Jecker, Fribourgs Verteidiger, traf in der 77. Minute nach einem Patzer des Rapperswiler Verteidigers Jacob Larsson zum Sieg. Der Ausgleichstreffer von Jacob de la Rose in der 54. Minute hatte die Partie in die Verlängerung geführt, bei einem Schussverhältnis im letzten Drittel von beeindruckenden 15:3 für Fribourg.
Einen besonderen Moment bildete ein anfänglich als Tor gewerteter Treffer durch Kyle Rau. Nach einer längeren Überprüfung entschieden die Schiedsrichter jedoch, dass der Ball das Außennetz getroffen hatte und dementsprechend kein gültiger Treffer war.
Nach einem 0:2-Rückstand im ersten Drittel kehrte Fribourg stark zurück und drehte das Spiel zum 3:2. Dieses Comeback wurde in der 25. Minute durch ein Time-out von Headcoach Roger Rönnberg unterbrochen, welches jedoch nicht den erhofften Effekt zeigte. Dominic Lammer verkürzte kurz darauf auf 1:2.
Das zweite Drittel stand komplett im Zeichen der Gäste, die einen frühen Rückstand in eine dominante Phase ummünzten und mit einem Schussverhältnis von 13:3 ihre Überlegenheit unterstrichen. Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften zunächst zurückhaltend agiert, wobei Fribourg durch Attilio Biasca (1:0) und ein Eigentor von Fabian Maier (2:0) zwei Tore erzielen konnte.
Fribourg sicherte sich damit den 32. Heimsieg in Play-Off-Viertelfinals, wobei es erst der dritte Sieg im heimischen Stadion dieser Serie war. Im Halbfinale stehen nun entweder die Genève-Servette Hockey Association oder die ZSC Lions als Gegner bevor. Der Ausgang des siebten Spiels zwischen Servette und Lausanne am Donnerstag wird darüber entscheiden, ob Davos gegen die Lions oder Bünden gegen Lausanne um den Einzug ins Finale kämpfen werden.