Die spezielle Virusvariante, an der sich ein Patient im Universitätsspital infiziert hat, weist laut Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre eine geringe Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch auf. Hantaviren sind meist durch Ratten und Mäuse übertragen und verbreiten sich danach nicht weiter unter Menschen. Die betroffene Variante, die in Südamerika vorkommt, ist jedoch einzigartig darin, dass sie selten von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
Für die Schweiz stellt das Hantavirus insgesamt kein bedeutendes Problem dar. In den vergangenen zehn Jahren wurden dem Bund lediglich 13 Fälle gemeldet.