Der neu formierte Versicherungskonzern Helvetia Baloise hat seine ersten Zahlen veröffentlicht. Das kombinierte Geschäftsvolumen betrug im Jahr 2025 19,8 Milliarden Franken mit einem zugrundeliegenden Gewinn von 1,03 Milliarden Franken. Dies resultiert in einer Eigenkapitalrendite von 15,4 Prozent. Der neu strukturierte Verwaltungsrat unter Thomas von Planta schlägt eine Dividende von 7,70 Franken pro Aktie vor.
Seit den ersten Fusionsankündigungen hat Helvetia Baloise versprochen, die Dividendenkapazität deutlich zu erhöhen. In den Jahren 2026 bis 2028 sollen über 2,8 Milliarden Franken an die Aktionäre ausgeschüttet werden, und für 2029 ist eine Steigerung der Dividende um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Niveau von 2025 geplant.
Details zur zukünftigen Strategie des Konzerns wird CEO Fabian Rupprecht später auf einem Investorentreffen in London darlegen. Ein Fokus liegt dabei auf einer deutlichen Steigerung der Profitabilität.
Die Fusion zwischen Helvetia und Baloise, die am Anfang Dezember 2025 zur Gründung von Helvetia Baloise führte, hat effektiv die kleinere Baloise in die Helvetia integriert. Der Firmensitz der neu entstandenen Holding befindet sich in Basel. Unter der Leitung von CEO Fabian Rupprecht und Verwaltungsratspräsident Thomas von Planta strebt der Konzern bis 2028 eine Eigenkapitalrendite zwischen 16 und 18 Prozent an, gestützt durch Synergien aus der Fusion in Höhe von etwa 350 Millionen Franken. Bis Ende 2025 wurden bereits 139 Millionen dieser Einsparungen realisiert.
Ein erheblicher Teil der Effizienzgewinne soll durch den Abbau von Stellen erreicht werden. Es ist geplant, weltweit zwischen 2000 und 2600 Jobs aus insgesamt rund 22.000 zu streichen. Bisher wurden bereits über 1100 Vollzeitstellen abgebaut.
SRF 4 News berichtet am 15. April 2026 um 8 Uhr; Quelle: sda/horm, hosb.