Die Gemeinde Horw plant eine umfassende Umgestaltung des Gebiets rund um den Bahnhof. Dabei soll ein neues Hochhaus mit bis zu 14 Etagen entstehen, wie Magdalena Leitner berichtet.
Neue Bauvorhaben sind für die Fläche zwischen dem Bahnhof und der Ebenaustrasse vorgesehen. Die Gemeinde plant Gebäude mit Innenhöfen, die höher werden als ursprünglich geplant. Direkt am Kreisel soll ein achtstöckiges Gebäude entstehen, während südlich davon ein Hochhaus mit 14 Stockwerken und eine weitere achtstöckige Längsbaute errichtet werden.
Zwei neue Bauwerke in Richtung Bahnhof und Kreisel sollen große Erdgeschosse bieten, um mehr Freiraum zu schaffen. Zwischen diesen Gebäuden ist der Neubau eines Bushofs vorgesehen, der Pendlerinnen und Pendlern die Wege verkürzen soll.
Für das östlich gelegene Areal an der Ebenau- und Ringstrasse wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Siegerprojekt “Janus” umfasst fünf moderne, von Bäumen umgebene Mehrfamilienhäuser mit sechs bis sieben Stockwerken. Ein Vorplatz in der Mitte soll als Treffpunkt für Nachbarn dienen und den Verkehrslärm abschirmen.
Die Grundeigentümer haben bei der Planung Kritik an den vorgeschriebenen Gewerbeflächen geübt, die mindestens 20 Prozent des Areals ausmachen sollen. Dies wurde von einer Motion vor zwei Jahren gefordert, um Unternehmen in Horw zu halten. Die Gemeinde betont jedoch die attraktive Lage für Gewerbe.
Der Gemeinderat ist bereit, mit den Grundeigentümern zu verhandeln und zieht gegebenenfalls mehr Stockwerke in Betracht, abgesehen vom Hochhaus mit 14 Etagen. Der Einwohnerrat hat grünes Licht für das Projekt gegeben, jedoch sind die Kostenverteilung und weitere Genehmigungen noch ausstehend. Frühestens im Jahr 2028 könnte der Bushof gebaut werden.